Versicherung für Druckereien

Ein Anruf genügt.
Den Rest erledigen wir.

Offset, Digital, Flexo, Siebdruck, Etiketten und Verpackung samt Weiterverarbeitung. Wir platzieren die Deckung für Vermögensschäden aus Fehldrucken, die Betriebshaftpflicht und die Halle mit Papier- und Lösemittellager bei Versicherern, die Druckereien zeichnen.

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Deckung verstehen

Was ist eine Versicherung für Druckereien?

Eine Versicherung für Druckereien ist das Paket aus der Deckung für reine Vermögensschäden, der Betriebshaftpflicht, der Halle mit Papier- und Lösemittellager und der Maschinenversicherung. Der Unterschied zu anderen Fertigern liegt in der Art des Schadens. Eine fehlerhafte Großauflage verletzt niemanden und beschädigt nichts: falsche Farbe, falsche Sprachversion, falsches Format. Es entstehen Nachdruck, Makulatur, Sonderversand und der Termin- und Kampagnenschaden Ihres Kunden, und dafür greift das Produkthaftungsrecht gerade nicht.

Für wen

Wer braucht eine Versicherung für Druckereien?

Betriebe mit Sicherheitsdruck, mit eigener Farbherstellung und solche mit einem Großschaden aus einer Fehlauflage in den letzten Jahren betrachten wir gesondert.

Sie können trotzdem anfragen. Wir sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können.

  • Akzidenz- und Werbedruckereien

    Eine Kampagne hat einen Termin. Ist die Auflage falsch, ist nicht nur der Druck zu ersetzen, sondern der verpasste Termin das eigentliche Thema.

  • Etikettendruckereien

    Ein falsch gedrucktes Etikett mit fehlender Allergenangabe löst beim Lebensmittelhersteller eine Rückrufpflicht aus, und er wendet sich an Sie.

  • Verpackungsdruckereien

    Bei Lebensmittelkontakt stehen Druckfarben in einer Regelungslücke, die vertraglich geschlossen werden muss, und Ihr Kunde erwartet die Information von Ihnen.

  • Rotationsdruckereien

    Oberhalb bestimmter Lösemittelmengen haften Sie für Umwelteinwirkungen ohne Verschulden. Das ist in der Branche wenig bekannt und verändert die Summenfrage.

  • Betriebe mit Weiterverarbeitung

    Falzen, Stanzen und Binden erzeugen Fehler, die erst am Ende auffallen, wenn die gesamte Auflage schon produziert ist.

Warum Alea

Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.

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Expertise im Druck

Wir kennen den Schaden, für den die üblichen Policen Ihrer Branche nicht gebaut sind. Eine Betriebs- und Produkthaftpflicht trägt Personenschäden und beschädigte Sachen. Ihre fehlerhafte Auflage ist beides nicht. Ohne eine Zusage für reine Vermögensschäden bleibt der Nachdruck samt Terminschaden vollständig bei Ihnen, und das ist bei Ihnen der Regelfall und nicht die Ausnahme.

2

Nachweise für Auftraggeber und Agenturen

Agenturen, Verlage und Markenartikler verlangen Deckungsnachweise, bei Etiketten und Verpackung oft zusammen mit Freigabeverfahren und Haftungsregeln. Wir liefern die Bestätigung in der verlangten Form und prüfen, ob Ihre Haftungsbegrenzungen in den eigenen Bedingungen zur Police passen.

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Deckung, die zu Ihren Leistungen passt

Eine Akzidenzdruckerei braucht andere Bausteine als ein Etikettendrucker für Lebensmittelkunden. Wir fragen Auflagengrößen, Etiketten- und Verpackungsanteil, Lösemittelmengen und Freigabeverfahren vorher ab, statt eine Standardpolice zu schicken.

So arbeiten wir

Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.

Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.

Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.

Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.

Was drinsteht, erklären wir vorher.

Wir erklären, was ein Vertrag tatsächlich abdeckt und was nicht, in Ihren Worten statt in Versicherungsdeutsch. Sie wissen bei jedem Schritt, wie die Deckung greift und wo sie endet.

Ihr bestehender Vertrag bleibt, bis etwas Besseres da ist.

Sie müssen nichts kündigen, um mit uns zu sprechen. Wir sehen uns an, was Sie haben, und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist. Ist Ihr Vertrag der bessere, sagen wir auch das.

Die Anfrage verpflichtet Sie zu nichts.

Eine Anfrage ist weder Antrag noch Abschluss. Sie bekommen werktags innerhalb einer Stunde eine persönliche Rückmeldung. Entschieden wird erst, wenn die Angebote vor Ihnen liegen.

Im Schadenfall melden Sie sich bei uns.

Wenn etwas passiert, rufen Sie uns an und nicht die Hotline des Versicherers. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben dran. Ob der Versicherer zahlt, richtet sich nach Ihrem Vertrag. Dass sich jemand darum kümmert, nach uns.

Versicherung soll Sie nicht aufhalten.

Zeit kostet selten die Entscheidung, sondern der Papierkram davor: Unterlagen zusammensuchen, Policen lesen, Angebote vergleichbar machen. Das übernimmt bei uns Technologie. Prüfung, Verhandlung und Betreuung bleiben bei Menschen.

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.

Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.

Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.

Christoph Bergemann, Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Christoph Bergemann
Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Mit Christoph sprechen
Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Welche Versicherungen brauchen Druckereien?

In der Regel eine Zusage für reine Vermögensschäden aus Fehldrucken, die Betriebshaftpflicht mit Produkthaftung und Umweltbaustein, die Halle mit Papier- und Lösemittellager und Ertragsausfall, die Maschinenversicherung und die Fahrzeuge.

Ist eine Versicherung für Druckereien Pflicht?

Nein, eine Betriebs- oder Produkthaftpflicht ist für Druckereien nicht gesetzlich vorgeschrieben. Pflicht sind die Kfz-Haftpflicht für jedes Fahrzeug und die gesetzliche Unfallversicherung Ihrer Beschäftigten. Eine Haftung ohne Versicherungspflicht trifft Rotationsdruckereien oberhalb bestimmter Lösemittelmengen: Für Umwelteinwirkungen aus solchen Anlagen haften Sie ohne Verschulden. Betriebspflichten und keine Versicherungen sind außerdem die Lösemittelbilanz und die Überwachung, sobald Ihr Verbrauch die maßgeblichen Schwellen überschreitet, sowie Schutzmaßnahmen und eine dokumentierte Gefährdungsbeurteilung für Lösemittellager und Waschplätze. Verlangt wird der Deckungsnachweis von Auftraggebern, und dort geht es fast immer um Vermögensschäden.

Was kostet eine Versicherung für Druckereien?

Das hängt vor allem von dem Umsatz, den Auflagengrößen, dem Anteil an Etiketten und Verpackung und daran, wie hoch der Terminschaden Ihrer typischen Aufträge ausfällt ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.

Deckt meine Betriebshaftpflicht einen Fehldruck?

In der Regel nicht, und das ist die wichtigste Erkenntnis auf dieser Seite. Eine Haftpflicht ersetzt Personenschäden und beschädigte Sachen. Bei einer falsch gedruckten Auflage ist niemand verletzt und nichts beschädigt; es entstehen Nachdruck, Makulatur, Sonderversand und der Terminschaden des Kunden. Das ist ein reiner Vermögensschaden und braucht eine eigene Zusage im Vertrag.

Was passiert bei einem falsch gedruckten Lebensmitteletikett?

Das ist das präziseste Rückrufszenario Ihrer Branche. Fehlt eine Allergenangabe oder ist sie falsch, muss Ihr Kunde als Lebensmittelunternehmer unverzüglich handeln und erforderlichenfalls zurückrufen. Er haftet nach außen und wendet sich dann an Sie, und zwar über den Vertrag und nicht über die Produkthaftung. Die Summen übersteigen den Auftragswert dabei regelmäßig deutlich.

Warum ist Papier nach einem Brand ein Totalschaden?

Weil Löschwasser und Rauch es unbrauchbar machen, auch in Hallenteilen, die nicht gebrannt haben. Anders als bei Betrieben, deren Ware einen Brand teilweise übersteht, ist Ihr Lager danach vollständig verloren, ebenso angearbeitete Aufträge. Deshalb entscheidet bei Ihnen die Summe für Vorräte und angearbeitete Ware mehr als die Maschinensumme.

Hafte ich für den Inhalt dessen, was ich drucke?

Für den Inhalt in der Regel nicht als Hersteller, denn das Produkt ist die Sache und nicht die Information. Für das bedruckte Erzeugnis selbst, etwa eine Faltschachtel oder ein Etikett, sind Sie Hersteller eines Teilprodukts. Und wenn Druckdaten und Materialvorgaben von Ihrem Kunden kommen, können Sie sich entlasten, soweit der Fehler daraus folgt.

Was gilt bei Druckfarben auf Lebensmittelverpackung?

Hier stehen Sie in einer Lücke. Für Kunststoffschichten gibt es ausdrückliche EU-Regeln mit Konformitätserklärung, für Beschichtungen, Druckfarben und Klebstoffe gibt es sie in dieser Form noch nicht. Verlangt wird aber, dass Sie dem Hersteller des fertigen Materials die entsprechenden Informationen zur Verfügung stellen. Diese Lücke schließt man vertraglich, bevor der erste Auftrag läuft.

Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?

Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.

Zu speziell, zu schwierig,
zu spät dran?

Genau unser Fall. Sagen Sie uns, was Sie tun, und wir fragen jeden Versicherer an, der es zeichnet.

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