Versicherung für Kfz-Teilehandel

Ein Anruf genügt.
Den Rest erledigen wir.

Handel mit Kfz-Teilen, Zubehör und Verschleißteilen, stationär und online. Wir platzieren die Betriebs- und Produkthaftpflicht, die Rückrufdeckung und das Lager bei Versicherern, die Teilehändler zeichnen, und sehen uns Ihre Lieferkette an.

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Was ist eine Versicherung für Kfz-Teilehändler?

Eine Versicherung für Kfz-Teilehandel ist das Paket aus der Betriebs- und Produkthaftpflicht, der Rückrufdeckung, dem Lager mit Ertragsausfall und den Lieferfahrzeugen. Anders als Werkstatt und Autohaus verwahren Sie keine Kundenfahrzeuge; Ihr Risiko liegt in dem, was Sie ausliefern. Und es gibt eine Regel, die viele Händler unterschätzt: Lässt sich der Hersteller eines Teils nicht feststellen, gilt jeder Lieferant als Hersteller, sofern er nicht binnen eines Monats nach Aufforderung seinen Vorlieferanten benennt.

Für wen

Wer braucht eine Versicherung für Kfz-Teilehändler?

Händler mit Airbag- und Pyrotechnikkomponenten, mit Gebrauchtteilen aus Schlachtfahrzeugen und mit Export in Drittländer betrachten wir gesondert.

Sie können trotzdem anfragen. Wir sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können.

  • Händler mit Direktimport

    Wer ein Produkt in den europäischen Wirtschaftsraum einführt, haftet wie ein Hersteller, auch wenn er nichts gefertigt hat.

  • Händler mit Eigenmarke

    Wer seinen Namen oder seine Marke auf das Teil setzt, gibt sich als Hersteller aus und haftet entsprechend.

  • Lieferanten von Werkstätten

    Ihr Teil wird verbaut und geht in den Verkehr. Ein Fehler zeigt sich bei einem Dritten und nicht bei Ihrem Kunden.

  • Onlinehändler

    Verbraucher als Abnehmer bedeuten Rückrufpflichten mit Anzeige und kostenfreier Abhilfe nach deren Wahl.

  • Händler mit Sicherheitsteilen

    Bremsen, Lenkung und Fahrwerk sind Teile, bei denen ein Fehler unmittelbar Personen trifft.

Warum Alea

Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.

1

Expertise im Teilehandel

Wir sehen uns bei Ihnen zuerst die Lieferkette an, weil sie über die Haftung entscheidet. Wer binnen eines Monats seinen Vorlieferanten benennen kann, steht als Händler da. Wer das nicht kann, steht als Hersteller da. Das ist keine Frage der Police, sondern Ihrer Dokumentation, und die Police muss den schlechteren Fall tragen können.

2

Nachweise für Abnehmer und Plattformen

Werkstattkunden und Systemverbünde verlangen Deckungsnachweise, Handelsplattformen oft ebenfalls, teils mit Summen für Produkthaftung. Wir liefern den Nachweis in der verlangten Form und prüfen, ob die Summe zu Ihrem Sortiment passt.

3

Deckung, die zu Ihren Leistungen passt

Ein Händler mit Verschleißteilen vom deutschen Großhändler braucht andere Summen als einer mit Direktimport und Eigenmarke. Wir fragen Bezugswege, Eigenmarke, Sortiment und Abnehmerstruktur vorher ab, statt eine Standardpolice zu schicken.

So arbeiten wir

Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.

Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.

Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.

Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.

Was drinsteht, erklären wir vorher.

Wir erklären, was ein Vertrag tatsächlich abdeckt und was nicht, in Ihren Worten statt in Versicherungsdeutsch. Sie wissen bei jedem Schritt, wie die Deckung greift und wo sie endet.

Ihr bestehender Vertrag bleibt, bis etwas Besseres da ist.

Sie müssen nichts kündigen, um mit uns zu sprechen. Wir sehen uns an, was Sie haben, und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist. Ist Ihr Vertrag der bessere, sagen wir auch das.

Die Anfrage verpflichtet Sie zu nichts.

Eine Anfrage ist weder Antrag noch Abschluss. Sie bekommen werktags innerhalb einer Stunde eine persönliche Rückmeldung. Entschieden wird erst, wenn die Angebote vor Ihnen liegen.

Im Schadenfall melden Sie sich bei uns.

Wenn etwas passiert, rufen Sie uns an und nicht die Hotline des Versicherers. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben dran. Ob der Versicherer zahlt, richtet sich nach Ihrem Vertrag. Dass sich jemand darum kümmert, nach uns.

Versicherung soll Sie nicht aufhalten.

Zeit kostet selten die Entscheidung, sondern der Papierkram davor: Unterlagen zusammensuchen, Policen lesen, Angebote vergleichbar machen. Das übernimmt bei uns Technologie. Prüfung, Verhandlung und Betreuung bleiben bei Menschen.

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.

Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.

Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.

Christoph Bergemann, Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Christoph Bergemann
Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Mit Christoph sprechen
Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Welche Versicherungen brauchen Kfz-Teilehändler?

In der Regel die Betriebs- und Produkthaftpflicht mit Importeurs- und Lieferantenhaftung, die Rückrufdeckung, das Lager mit Ertragsausfall und die Lieferfahrzeuge.

Ist eine Versicherung für Kfz-Teilehändler Pflicht?

Eine Produkt- oder Betriebshaftpflicht ist für Teilehändler nicht gesetzlich vorgeschrieben. Pflicht sind die Kfz-Haftpflicht für jedes Lieferfahrzeug und die gesetzliche Unfallversicherung Ihrer Mitarbeiter. Was Sie ohne Versicherungspflicht trifft, ist die Herstellerhaftung auf zwei Wegen. Erstens: Wer ein Produkt in den europäischen Wirtschaftsraum einführt, gilt als Hersteller. Zweitens: Lässt sich der Hersteller nicht feststellen, gilt jeder Lieferant als Hersteller, und Sie kommen nur frei, wenn Sie dem Geschädigten binnen eines Monats nach seiner Aufforderung den Hersteller oder Ihren Vorlieferanten benennen. Eine Lieferkette, die man in vier Wochen nicht rekonstruieren kann, macht Sie also zum Hersteller.

Was kostet eine Versicherung für Kfz-Teilehändler?

Das hängt vor allem von dem Umsatz, dem Sortiment, dem Anteil an Sicherheitsteilen und daran, ob Sie direkt importieren oder unter eigener Marke verkaufen ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.

Hafte ich für ein Teil, das ich nur weiterverkauft habe?

Möglicherweise wie der Hersteller selbst. Ist dessen Identität nicht feststellbar, gilt jeder Lieferant als Hersteller, und Sie kommen nur frei, wenn Sie binnen eines Monats nach Aufforderung des Geschädigten den Hersteller oder Ihren Vorlieferanten benennen. Für einen Händler ist das vor allem eine Dokumentationsfrage, und sie entscheidet über die Haftung.

Was ändert sich beim Direktimport?

Alles. Wer ein Produkt zum Vertrieb in den europäischen Wirtschaftsraum einführt, gilt als Hersteller, ohne Wenn und Aber. Sie können dann nicht auf den Produzenten in einem Drittland verweisen, denn genau dafür gibt es diese Regel. Wer direkt importiert, braucht Produkthaftungssummen auf Herstellerniveau und nicht auf Händlerniveau.

Brauche ich eine Rückrufdeckung?

Wenn Ihre Teile Verbraucher erreichen, ja. Rückrufkosten sind kein Schadenersatz, sondern eigener Aufwand, und eine Haftpflicht trägt sie nicht von sich aus. Bei Verbraucherprodukten kommt dazu, dass Sie eine Rückrufanzeige verbreiten und eine kostenfreie Abhilfe anbieten müssen, bei der der Verbraucher zwischen mindestens zwei Wegen wählen kann.

Macht eine Eigenmarke einen Unterschied?

Ja, einen großen. Wer seinen Namen, seine Marke oder ein anderes unterscheidungskräftiges Kennzeichen auf dem Teil anbringt, gibt sich als Hersteller aus und haftet wie einer. Das ist kein Nebeneffekt des Marketings, sondern eine bewusste Entscheidung über die eigene Haftung, und sie gehört vor der ersten Charge besprochen.

Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?

Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.

Zu speziell, zu schwierig,
zu spät dran?

Genau unser Fall. Sagen Sie uns, was Sie tun, und wir fragen jeden Versicherer an, der es zeichnet.

Was möchten Sie absichern?

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