Versicherung für Kunststoffverarbeitung

Ein Anruf genügt.
Den Rest erledigen wir.

Spritzguss, Extrusion, Thermoformen, Regranulat und technische Teile. Wir platzieren die Betriebs- und Produkthaftpflicht, die Halle mit fremden Werkzeugen in Ihrer Obhut und die Rückrufdeckung bei Versicherern, die Kunststoffverarbeitung zeichnen.

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Was ist eine Versicherung für Kunststoffverarbeiter?

Eine Versicherung für Kunststoffverarbeiter ist das Paket aus der Betriebs- und Produkthaftpflicht, der Halle samt fremden Werkzeugen, der Maschinenversicherung und der Rückrufdeckung. Zwei Dinge sind bei Ihnen anders. Der größte Vermögenswert in der Halle gehört Ihren Kunden: Spritzgießwerkzeuge stehen bei Ihnen, sind aber fremdes Eigentum. Und Ihr Brandschaden wird nicht vom Feuer bestimmt, sondern von Ruß und Löschwasser, die Werkzeuge, Steuerungen und Lagerware unbrauchbar machen, auch wo es nicht gebrannt hat.

Für wen

Wer braucht eine Versicherung für Kunststoffverarbeiter?

Betriebe mit Medizinprodukten, mit Sicherheitsbauteilen für Fahrzeuge und solche mit einem Hallenbrand in den letzten Jahren betrachten wir gesondert.

Sie können trotzdem anfragen. Wir sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können.

  • Spritzgießbetriebe

    Fremde Werkzeuge in der eigenen Halle, oft mit einem Wert über dem des Maschinenparks, und nach einem Brand nicht einfach ersetzbar.

  • Verpackungshersteller

    Bei Lebensmittelkontakt ist die schriftliche Konformitätserklärung Pflicht, und ein Materialwechsel ohne aktualisierte Erklärung ist der klassische Einstieg in den Haftungsfall.

  • Technische Teile für Industriekunden

    Fällt Ihr Teil aus, entsteht meist kein Personenschaden, sondern Stillstand beim Abnehmer, und dafür greift das Produkthaftungsrecht nicht.

  • Betriebe mit Mahlgut und Regranulat

    Mahl- und Regranulierstaub ist explosionsfähig, und die Absaugung ist Schutzeinrichtung und Gefahrenquelle in einem.

  • Betriebe mit Beschichtung und Kunstharzen

    Für Umwelteinwirkungen aus solchen Anlagen haften Sie ohne Verschulden, was die Summenfrage verändert.

Warum Alea

Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.

1

Expertise in der Kunststoffverarbeitung

Wir rechnen die Kundenwerkzeuge mit, bevor der Schaden sie sichtbar macht. Sie stehen in Ihrer Halle, gehören nicht Ihnen, und nach einem Brand kann Ihr Kunde sie nicht einfach woanders einsetzen. Das ist gleichzeitig ein Obhutsthema in der Haftpflicht und eine Summenfrage im Sachvertrag, und beide Seiten müssen zusammenpassen.

2

Nachweise für Abnehmer und Audits

Abnehmer verlangen Deckungsnachweise, bei Lebensmittelkontakt zusätzlich Zertifizierungen und Konformitätsunterlagen, und sie prüfen im Audit, ob die fremden Werkzeuge versichert sind. Wir liefern die Bestätigung in der verlangten Form, mit den Werkzeugen ausdrücklich benannt.

3

Deckung, die zu Ihren Leistungen passt

Ein Betrieb mit technischen Teilen braucht andere Bausteine als einer mit Lebensmittelverpackung. Wir fragen Werkzeugeigentum, Lebensmittelkontakt, Regranulat und Abnehmerstruktur vorher ab, statt eine Standardpolice zu schicken.

So arbeiten wir

Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.

Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.

Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.

Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.

Was drinsteht, erklären wir vorher.

Wir erklären, was ein Vertrag tatsächlich abdeckt und was nicht, in Ihren Worten statt in Versicherungsdeutsch. Sie wissen bei jedem Schritt, wie die Deckung greift und wo sie endet.

Ihr bestehender Vertrag bleibt, bis etwas Besseres da ist.

Sie müssen nichts kündigen, um mit uns zu sprechen. Wir sehen uns an, was Sie haben, und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist. Ist Ihr Vertrag der bessere, sagen wir auch das.

Die Anfrage verpflichtet Sie zu nichts.

Eine Anfrage ist weder Antrag noch Abschluss. Sie bekommen werktags innerhalb einer Stunde eine persönliche Rückmeldung. Entschieden wird erst, wenn die Angebote vor Ihnen liegen.

Im Schadenfall melden Sie sich bei uns.

Wenn etwas passiert, rufen Sie uns an und nicht die Hotline des Versicherers. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben dran. Ob der Versicherer zahlt, richtet sich nach Ihrem Vertrag. Dass sich jemand darum kümmert, nach uns.

Versicherung soll Sie nicht aufhalten.

Zeit kostet selten die Entscheidung, sondern der Papierkram davor: Unterlagen zusammensuchen, Policen lesen, Angebote vergleichbar machen. Das übernimmt bei uns Technologie. Prüfung, Verhandlung und Betreuung bleiben bei Menschen.

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.

Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.

Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.

Christoph Bergemann, Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Christoph Bergemann
Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Mit Christoph sprechen
Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Welche Versicherungen brauchen Kunststoffverarbeiter?

In der Regel die Betriebs- und Produkthaftpflicht mit Obhutsschäden an fremden Werkzeugen, die Halle mit Ertragsausfall und den Werkzeugen in der Summe, die Maschinenversicherung, die Rückrufdeckung und die Fahrzeuge.

Ist eine Versicherung für Kunststoffverarbeiter Pflicht?

Nein, eine Betriebs- oder Produkthaftpflicht ist für Kunststoffverarbeiter nicht gesetzlich vorgeschrieben. Pflicht sind die Kfz-Haftpflicht für jedes Fahrzeug und die gesetzliche Unfallversicherung Ihrer Beschäftigten. Was Sie ohne Versicherungspflicht trifft: Als Hersteller eines Teilprodukts haften Sie für Personenschäden aus einem Produktfehler ohne Verschulden, und wer beschichtet, imprägniert oder Kunstharze verarbeitet, haftet für Umwelteinwirkungen ebenfalls ohne Verschulden. Bei Lebensmittelkontakt kommt eine echte Rechtspflicht dazu, die keine Versicherung ist: die schriftliche Konformitätserklärung für Ihr Material, zu erneuern, wenn Zusammensetzung oder Produktion sich wesentlich ändern.

Was kostet eine Versicherung für Kunststoffverarbeiter?

Das hängt vor allem von dem Umsatz, der Zahl der Maschinen, dem Wert der eingelagerten Kundenwerkzeuge und daran, ob Sie für Lebensmittelkontakt oder für Industriekunden fertigen ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.

Wer versichert die Werkzeuge meiner Kunden?

Das ist die wichtigste Frage auf dieser Seite, und sie hat zwei Seiten. Gehen die Werkzeuge bei einem Schaden unter, für den Sie haften, ist das ein Obhutsschaden in der Haftpflicht. Brennt die Halle ohne Ihr Verschulden, braucht es die Werkzeuge als fremdes Eigentum in der Sachversicherung, ausdrücklich benannt und mit passender Summe. Nur eine der beiden Seiten zu haben, reicht nicht.

Warum ist Ruß teurer als Feuer?

Weil Kunststoff bei der Verbrennung stark rußt und der Ruß sich überall absetzt. Steuerungen, Hydraulik, Werkzeugkonturen und Lagerware werden unbrauchbar, auch in Hallenteilen, die nicht gebrannt haben, und Löschwasser verteilt das weiter. Der Sachschaden ist deshalb regelmäßig ein Vielfaches dessen, was die Flamme selbst zerstört hat.

Was passiert, wenn ich das Material wechsle?

Bei Lebensmittelkontakt muss die Konformitätserklärung erneuert werden, wenn Zusammensetzung oder Produktion sich wesentlich ändern. Wer einen Rezepturwechsel durchzieht und die Erklärung von vorher weiterverwendet, hat gegenüber seinem Abnehmer eine Zusage gegeben, die nicht mehr stimmt. Das ist der häufigste Einstieg in den Haftungsfall in diesem Segment.

Fällt der Stillstand meines Abnehmers unter die Produkthaftpflicht?

In der Regel nicht. Das Produkthaftungsrecht ersetzt Personenschäden und Schäden an privat genutzten Sachen; Sachschäden an gewerblich genutzten Sachen und reine Vermögensschäden fallen heraus. Der Stillstand läuft über Kaufrecht und Vertrag und muss in der Police ausdrücklich adressiert sein.

Brauche ich ein Explosionsschutzkonzept für Mahlgut?

Wenn Sie mahlen oder regranulieren, entsteht brennbarer Staub, und dafür sind Schutzmaßnahmen und eine dokumentierte Gefährdungsbeurteilung vorgeschrieben. Versicherungsseitig ist das kein eigener Baustein, aber es ist die Grundlage, auf der ein Versicherer Ihre Halle überhaupt zeichnet, und oft Gegenstand von Obliegenheiten im Vertrag.

Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?

Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.

Zu speziell, zu schwierig,
zu spät dran?

Genau unser Fall. Sagen Sie uns, was Sie tun, und wir fragen jeden Versicherer an, der es zeichnet.

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